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Nass, kalt, schön: Werra und Weser

Als die meisten RKCler/innen ankamen auf dem Campingplatz „Tanzwerder“ in Hannoversch Münden, war die Welt bzw. das Wetter noch in Ordnung: sonnig, trocken, kühl. Das änderte sich am Samstag zur Werralandralleye deutlich. Es wurde feucht und kalt. Sogar Gewitter zogen über die Paddler, so dass einige, die bis zum Campingplatz paddelten, sich zeitweise sicherheitshalber unter dichtes überhängendes Gebüsch am Ufer verkrümelten, bis Blitz und Donner sich verzogen. Der Regen hatte allerdings kein Einsehen: beim Umtragen bzw. beim Boot an den Zeltplatz ziehen schüttete es wie aus Kübeln, so dass nicht nur Paddler und Paddlerinnen incl. aller Klamotten nass wurden, sondern auch die Boote einige Liter Wasser fassten.

Immerhin hatten wir „unter der Brücke“ die Möglichkeit, die nasse Ausrüstung aus dem Regen zu bekommen. Das allerdings reichte nicht, um Paddeljacken und Co. zu trocknen. Wer keine Ersatzklamotten hatte, stieg am nächsten Morgen früh in klammen Sachen ins klamme Boot. Da half nur: ordentlich loslöffeln! „Trockenpaddeln“ heißt diese neue Disziplin unter den Kajaksportarten.

Immerhin hatte die Weser auch „einige Liter“ an Wasser gefasst, so dass der Wasserstand sehr gut war und daher auch die Strömung ordentlich. Etwas Wind und kein Regen hatte zur Folge, dass alle nach 50 oder 80 km Marathon zumindest nur noch feucht und nicht mehr tropfnass ankamen.

Nichtsdestotrotz waren alle RKCler incl. unserer jüngsten „Nachwuchspaddlerin“ Jette guter Dinge und feierten dieses erste Camping- und größere Paddelevent im Jahr mit hervorragenden Spezialitäten von der „Ritterin der Rotwurst“ beim Grillen am Freitag und dem obligatorischen Abschluss beim „Lindenwirt“ in Weißehütte. So war unser Marathonwochenende ein voller Erfolg: Bei schönem Wetter kann schließlich jede/r paddeln!

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Thema von Anders Norén

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