Rastatter Kanuclub 1925 e.V.

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Das probieren wir doch mal!

Bratislava TID Lager

TID 2023 (Tour International Danubien)

Unsere Wanderfahrer haben in den letzten Jahren viele Europäische Flüsse befahren und an vielen Gemeinschaftsfahrten auf Elbe, Weser und Oder teilgenommen. Was noch fehlte war die TID.
Bei dieser Veranstaltung kann man in 11 Wochen von Ingolstadt durch 8 Länder bis ins Schwarze Meer paddeln. Da kommen über 2500 km zusammen. Alex Schmid und Jürgen Rapp entschieden sich für eine Teilstrecke, um einfach mal reinzuschnuppern. Somit war es auch kein Problem, dass in diesem Jahr der rumänische Teil der Donau wegen der Nähe zum Kriegsgebiet nicht gepaddelt werden sollte. Die von uns gewählte Etappe sollte von Bratislava bis an die serbische Grenze führen. Unsere Fahrzeuge konnten wir in Winzer an der Donau abstellen. Von dort brachte uns ein Bus am 12.7. zusammen mit unseren Booten in die slowakische Hauptstadt. In Bratislava trafen wir dann auf die übrigen Paddler, die teilweise schon vor einem Monat in Ingolstadt gestartet waren.

Bei Struovo

Da für den nächsten Tag ein Ruhetag geplant war, bestand ausreichend Gelegenheit, die Stadt zu erkunden. Ich war erstaunt, wie sich Bratislava positiv verändert hat, seit wir bei einer Vereins-Gepäckfahrt vor 12 Jahren das letzte mal hier waren.
Am Freitag dann konnte das Abenteuer TID für uns beginnen. Die Strecke bis zu unserer nächsten Station betrug nur 16 km, so dass wir uns ganz gemütlich eingewöhnen konnten. Das einzige Hindernis war die Umtragestelle in die alte Donau bei Cunovo. In Gabcikovo wurden wir herzlich empfangen und es gab ein gemeinsames Abendessen. Äußerst unterhaltsam war die Möglichkeit, sich mit Paddlern aus vielen Nationen auszutauschen. Amerikaner, Canadier, Spanier und Paddler aus den gesamten Anrainerstaaten der Donau waren vertreten.

Mittagspause am Donaustrand


Am nächsten Tag waren mit der Strecke Gabcikovo bis Komarno 49 km zu bewältigen. Die „Early Birds“ begannen schon morgens um 5 Uhr ihre Zelte abzubauen. Wir starteten so gegen 7 Uhr im Mittelfeld der rund 80 Teilnehmer. Es zeigte sich, dass wir keinerlei Probleme hatten, die nächste Etappe zu erreichen. Um an den Übernachtungsplatz zu gelangen, mussten wir noch 3 km den Nebenfluss Vah hinaufpaddeln. Am Ziel wieder das gleiche Ritual. Herzliche Begrüßung in Gabcikovo durch den ansässigen Kanuclub. Auch hier war für ein Abendessen und ausreichend Getränke gesorgt.
Der erste Übernachtungsort in Ungarn war Visegrad. Hier wurden wir von der ungarischen Delegation sehr herzlich empfangen. Die nächste Etappe führte uns dann nach Budapest. Hier war ein Ruhetag eingeplant, so dass jeder die Möglichkeit hatte, die ungarische Hauptstadt zu erkunden. So gönnten sich die RKC Paddler z.B. eine Kaffeepause in einem historischen Kaffeehaus, in dem schon Kaiserin Sisi verkehrt haben soll. Nicht nur die Kundschaft war fürstlich, auch die Preise! Aber man gönnt sich ja sonst nichts.
Die nächsten Etappen führten uns nach Szazhalombatta, Dunaujvaros, Paks und Baja.
Der Fluss wurde breiter und breiter. Oft hatte man den Eindruck, alleine auf Tour zu sein. Paddler auf der anderen Flussseite waren kaum noch zu erkennen. Beide Ufer waren, soweit man sehen konnte, von schier endlosen Wäldern umsäumt. Ortschaften direkt an der Donau gab es nur, wenn die Häuser auf Hügeln, die bis ans Ufer reichten, errichtet werden konnten. Ansonsten waren die Dörfer wegen der Hochwassergefahr oft kilometerweit vom Ufer entfernt und aus dem Kajak heraus gar nicht wahrnehmbar.
Unsere Tour endete in Mohacs, dem letzten Ort vor der serbischen Grenze. Die ungarische Tourleitung hatte ein Abschiedsfest mit Musik, Wein und einem deftigen Abendessen organisiert. Hier hieß es auch für uns Abschied nehmen, da wir am nächsten Tag mit dem Bus zurück nach Winzer fahren wollten.

A. Schmid

Aufladen zur Rückfahrt

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Thema von Anders Norén

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