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Wildwasserwoche im Mai

Unsere traditionelle Wildwasserwoche führte 15 Paddelhungrige mal wieder nach Italien, in das Sesiatal, das eine Stunde hinter dem Lago Maggiore liegt. Das ursprünglich geplante Paddelrevier in den Hochsavoyen und Jura musste wegen Wasserknappheit aufgeben werden. Nach acht Jahren war es wieder mal eine sehr gute Entscheidung diese Region mit stabilen Wasserständen aufzusuchen. Auf einem Campingplatz in der Nähe von Varallo wurde direkt am Fluss unser Camp aufgeschlagen. Zum Einfahren starteten wir Samstags bei traumhaften Wetter und sattem Wasserstand mit der 11 km langen Hausstrecke oberhalb des Camps von Balmuccia bis Varallo.

In den folgenden Tagen paddelten wir unterschiedliche, alpine Abschnitte auf der Sesia, und der nahegelegenen Mastallone. Nach dem Paddeln blieb auch Zeit um das Tal bzw. dem schönen Wallfahrtsort Sacro Monte di Varallo einem Weltkulturerbe zu erkunden. Am Freitag stand für eine Gruppe ein Abstecher in das Seitental der Sorba auf dem Programm. Hier genossen die Paddler die Sorba-Rutschen in Rassa (eine dreistufige Wasserfallkombination), die auch mehrfach befahren wurde.

Die in der Woche gepaddelten Flüsse hatten Schwierigkeitsgrade von III bis V, wodurch alle auf ihre Kosten kamen. Täglich wurde das Bademeistertrikot an den Paddler mit den häufigsten Kenterungen in einer spaßigen Zeremonie verliehen. Alle Gefahrenstellen wurden durch das eingespielte Paddlerteam gesichert, mit professionellen Bergeaktionen, so dass alle wieder sicher an Land kamen. Von den 15 Teilnehmern wurden ca. 900 Fluss-km in einer traumhaften Landschaft bei sommerlichen Temperaturen gepaddelt.

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Thema von Anders Norén