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Herbstwanderung

In diesem Jahr hatte uns Werner Nickel den Baiersbronner Sankenbachsteig ausgesucht. Der als Genießerpfad bezeichnete 13 Kilometer lange und mit 482 Metern Höhenunterschied beschriebene Rundweg beginnt unweit der Stadtbahnhaltestelle in Baiersbronn.
Zunächst galt es jedoch abzustimmen, ob die Wanderung überhaupt stattfinden kann, denn Frühmorgens goss es in Rastatt, wie aus Kübeln. Nach der Wetterprognose sollte es allerdings im Laufe des Tages aufhören zu regnen. So machten sich also 12 hartgesottene Erwachsene, 2 Kinder und ein Dackel um 8 Uhr auf den Weg zum Bahnhof, um mit der Stadtbahn nach Baiersbronn zu fahren.
Auf den ersten Kilometern der Wanderung entlang des Sankenbaches regnete es dann auch noch leicht. Erster Höhepunkt der Tour war der Sankenbachsee, ein Karsee, der während der letzten Eiszeit entstanden ist, wo man eine erste Rast einlegte. Doch gerade als das Vesper ausgepackt war, fing es wieder an zu regnen. Deshalb ging es gleich weiter einen schmalen, steilen Pfad hinauf zu den Sankenbach-Wasserfällen. Oben angekommen, konnte man durch öffnen eines Wehres noch zusätzlich Wasser aus einem natürlichen Basin ablassen, das donnernd über zwei Stufen 40 Meter in die Tiefe stürzte.
Von den Wasserfällen führte der Weg weiter bis zur Glasmännlehütte oberhalb des Skihangs von Baiersbronn, wo ein Mittagstisch reserviert war. Gut gestärkt machten wir uns nach der Mittagspause auf, um das letzte Stück des Rundwegs zu erwandern. Um den steilen und schmalen Abstieg in den Ort zu umgehen, nahmen wir jedoch den Sessellift. Hierdurch gewannen wir einiges an Zeit, so dass wir uns noch ein Stündchen auf dem Dorffest in Baiersbronn verweilen konnten, bevor wir die Rückfahrt nach Rastatt antraten. In Rastatt angekommen, hatten wir alle wieder Durst, weshalb wir uns zum Ausklang noch ein Bierchen beim Jubiläumsfest der Brauerei Franz gönnten.

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Thema von Anders Norén